Warum ist der erste Beitrag oder die erste Ausstellung so beängstigend?
Denn zum ersten Mal gehört Ihre Arbeit nicht mehr Ihnen – sie wird für andere interpretierbar. Es ist der Verlust der Kontrolle darüber, wie es aufgenommen wird. Das Gehirn verarbeitet es als Bedrohung, nicht als Chance.
Cameron ist direkt: Das Veröffentlichen nimmt das Privileg des ewigen Projekts. Solange Sie nicht veröffentlichen, ist alles möglich. Wenn Sie veröffentlichen, existiert etwas Reales mit seinen Grenzen und seinen Kritikpunkten. Deshalb verschieben viele Künstler auf unbestimmte Zeit.
Was ist der am wenigsten schmerzhafte Stufenplan?
6-stufiger Plan, von der niedrigsten zur höchsten Belichtung.
6 Stufen:
- Stufe 1: 1 vertrauenswürdigen Freund anzeigen
- Stufe 2: 3–5 Personen in einer Besprechung anzeigen
- Stufe 3: kleiner Beitrag im sozialen Netzwerk, ohne ihn zu bewerben
- Stufe 4: Veröffentlichung mit Werbung für Ihren Kreis
- Stufe 5: Ausstellung/Veröffentlichung auf Plattform mit mittlerem Publikum
- Stufe 6: Ausstellung oder Fachpublikation
Wie wählt man den ersten Veröffentlichungskanal aus?
Drei praktische Kriterien.
So wählen Sie Ihren ersten Kanal aus:
- Bekanntes kleines Publikum: Beginnen Sie mit jemandem, der Sie bereits kennt
- Praktisches Format: Wenn Sie schreiben, muss es nicht unbedingt Instagram sein
- Ermöglicht das Löschen: Löschen zu können, wenn Sie es bereuen, verringert die Angst
- Für Sie sind keine Messwerte sichtbar: Likes/Ansichten für 30 Tage ausblenden
Was tun, wenn die Erstveröffentlichung Kritik erhält?
Es ist möglich und normal. Drei Regeln für den Umgang mit Kritik ohne Panne.
Umgang mit erster Kritik:
- Reagieren Sie nicht überheblich: mindestens 24 Stunden
- Trennen Sie nützliche Kritik von Lärm: 90 % sind Lärm
- Posten Sie weiter: Lassen Sie nicht zu, dass Kritik Ihre Tätigkeit bestimmt
- Wenn es nützliche Kritik gibt, notieren Sie diese und bewerben Sie sich bei der nächsten Arbeit
- Teilen Sie es mit einem vertrauenswürdigen Freund: regelt ohne zu verstärken